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Pädagogische Musterlösung - Windows-Version 2.8 versus 3.0

Die pädagogische Musterlösung (paedML), die vom Landesmedienzentrum Baden-Württemberg entwickelt wurde, dient zur Verwaltung von immer komplexeren Netzwerken in Schulen. Sie kann unter Windows, Linux und Novell eingesetzt werden. Details hierzu finden Sie unter http://www.paedml.de.

Durch unsere Zertifizierungen für Windows und Linux decken wir ein weites Spektrum an Installationsszenarien ab.

Neue Techniken optimieren darüber hinaus den Einsatz der paedML:

  • Desktop-Virtualisierung durch Zero Clients optimiert Administrations-, Anschaffungs- und laufende Kosten.
  • Neue Unterrichtstechniken (Wireless LAN-Anbindung von Notebooks/Netbooks, Einsatz von White Boards) lassen sich problemlos integrieren.
  • Verminderter Administrationsaufwand durch automatische Softwareverteilung für Windows 7 und Windows XP Clients.
  • Zentralisierte Software Updates durch RIS (Remote Installation Service) und Win- dows Bereitstellungsdienste erhöhen die Sicherheit im Netzwerk.


Aktuell werden zwei Versionen unterstützt. Die Version 2.8, die als Server-Basisbetriebssystem den WIndows Server 2003 R2 nutzt, und die Version 3.0 auf Basis des WIndows Server 2012R2.
DIe Versionen unterstützen momentan beide die automatisierte Installation von Windows 7 (32 und 64Bit), für die paedML 3.0 ist Windows 8.1 in Vorbereitung. Seit der paedML 2.8 sit die Basisinstallation deutlich vereinfacht worden. Man erhalt

  • 1. vorgefertigte virtuelle Maschine (Ein-Server-Variante) oder kann eine
  • 2. konventionelle Installation (Ein- und Mehrservervariante) vornehmen. 


Version 2.8 bietet neben den Standard-Features wie zentralisierte Benutzer-, Drucker- und Patchverwaltung mit der Druckquotierung ein neues pädagogisches Feature und einige weitere Verbesserungen mit. Als virtuelle Appliance enthält die paedML Windows 2.8 zusätzlich den Media-Manager School sowie die 64-Bit-Erweiterung von Windows 7. Zudem sind einige der gängigsten SoN-Pakete vorinstalliert, die im Begleitpapier zur paedML Windows 2.8 aufgelistet werden. Mit der Installation und Konfiguration auf Basis des VMware vSphere Hypervisors bietet sich eine weitere interessante Möglichkeit an, um eine moderne und hocheffiziente Schulnetzlösung zu realisieren.

Die paedML Windows 3.0 wurde auf Basis des aktuellen Serverprodukts Windows Server 2012 entwickelt. SharePoint Foundation 2013 ist integraler Bestandteil der paedML Windows 3.0 und stellt sowohl die Basis der neuen Schulkonsole als auch eine Kollabo- rationslösung dar. Die Schulkonsole 3.0 bietet eine moderne, browserbasierte Oberfläche für Lehrer, Schüler und Netzwerkberater. Über ihr persönliches Web-Portal MySite finden Benutzer neben den eigenen Dateien beispielsweise einen Kalender und Aufgabenplaner. Klassen und Projektgruppen erhalten ebenfalls ein Web-Portal, auf dem gemeinsam genutzte Dateien und Werkzeuge wie Kalender und Aufgabenplaner zusammengeführt werden. Dadurch eröffnen sich neben den bekannten Funktionen ganz neue Möglichkeiten im gemeinsamen Arbeiten.

 Die Installation der neuen paedML Windows Version 3.0 ist deutlich einfacher und zeitsparender. Sie wird als virtualisierte Lösung auf dem VMware ESXi-Hypervisor umgesetzt. Minimum sind drei virtuelle Maschinen: auf der ersten läuft der Domänencontroller (Windows Server 2012), auf der zweiten läuft die SharePoint Datenbank, die dritte virtuelle Maschine enthält die OctoGate Firewall (Linux). Das Produkt OctoGate Firewall wird die Leistungen des ISA-Servers ersetzen. Weiterführende Informationen finden Sie beim Landesmedienzentrum unter folgendem Link.

Diese Lösung hat zur Konsequenz, dass ein sehr gut dimentsionierter Server mit Xeon-Prozessoren, RAID-Controller und schnellen SAS-Festplatten oder SSDs unbedingte Voraussetzung für einen fehlerfreien und zuverlässigen Betrieb darstellt. In Verbindung mit allen Softwarelizenzen muss man zunächst mit Investitionskosten im fast 5stelligen Euro-Bereich rechnen. Das klingt zunächst nach sehr viel Geld, aber man hat viele FUnktionen weiterentwickelt und nutzt die Möglichkeiten, die die Software bietet, noch besser. Im Gegenzug erhalten die Schulen ein zukunftssicheres Konzept, das für die nächsten Jahre all die Voraussetzungen mitbringt, die zur Weiterentwicklung und Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit unserer Schulen benötigt wird. Wir denken da beispielsweise an flächenübergreifendes WLAN im gesamten Schulbereich, den Einsatz von verwaltbaren Tablet-Computern oder die Nutzung zentraler Lernplattformen. Konzepte hierfür haben wir bereits in der Schublade liegen und wollen diese in nächster Zeit auch umsetzen.